01/12 Lebensgefahr für Diabetiker durch Hygienemangel beim Essen
10/11 Diabetischer Fuß: Wann - was tun?
09/11 Rheuma: Beschwerdefreiheit durch richtige Ernährung?
09/11 Fast jeder zweite ältere Mensch ist mangelernährt!
09/11 Keine Blutzuckerteststreifen mehr ab Oktober!
06/11 EHEC: Hygiene ist das A&O
05/11 EHEC-Keime- die neue Gefahr: So können Sie sich schützen!
03/11 Moderne Therapieoptionen bei Diabetes Typ 2
03/11 Was macht eigentlich der Diabetologe?
02/11 Diabetes – Die richtige Therapie
02/11 Diabetesbehandlung Typ 2 – Pille oder Spritze?
01/11 Lunge und Diabetes: Neue Zusammenhänge!
01/11 Der Hamburger Gesundheitssportwegweiser ist ein wichtiger Guide für alle, die sich fit halten wollen!
12/10 Heilung vom Typ-1-Diabetes: Dringende Warnung vor „BCG-Impfung“ zur Therapie von Diabetikern.
12/10 Abnehmirrtümer
12/10 Massagen als ergänzende Therapie!
11/10 Gute Nachrichten für Typ-1- Diabetiker: Lebenserwartung wie bei Normalbevölkerung!
11/10 Neue Forschungsergebnisse: mit viel Eiweiß schlecht verdaulichen Kohlenhydrat erfolgreich im Kampf gegen das Gewicht
10/10 Vitamin-D-Spiegel und erhöhte Sterblichekeit bei Typ-2-Diabetikern:
10/10 Schlank im Schlaf?
09/10 Nach Rauchstopp: Vorsicht Zucker!
07/10 Schrittzähler halbiert Risiko für Diabetes
07/10 Diabetes: Warnung vor zu tiefem Blutzucker
05/10 Doppelimpfung schützt Herz, Hirn und Leben: Grippe und Pneumokokken!
05/10 Neues aus der Forschung: So nimmt man wirklich ab!
04/10 Gefahr für Diabetiker: Tod nach feuchtfröhlicher Feier
12/10 Vortrag am 31.01.2011 um 19 Uhr:
Die wichtigsten Irrtümer rund ums Essen, Vitamine, Gewicht und Co.
03/10 Neue Forschungsergebnisse in der Diabetesvorbeugung
03/10 Leitlinienänderung: Zahnärztliche Prophylaxe ein Muß für Diabetiker!
03/10 Sättigungshormon Leptin als Hoffnung für Diabetiker
02/10 Actos und Competact werden nicht mehr erstattet
02/10 Hilfe gegen Sehnenverkürzung bei Diabetikern
02/10 Bald künstliches Pankreas für Diabetiker
01/10 Haferkur gegen hohen Insulinbedarf
12/09 Schwerbehindertenausweis: Vorraussetzungen für Diabetiker abgesenkt
12/09 Infarktgefahr durch Calcium!
11/09 Neue Blutdruckziele für Diabetiker
11/09 Diabetesmedikament geht vom Markt: Avandia ® ist nicht gut genug
10/09 Grippe: Impfung gegen Herzinfarkt – möglichst vor November!
06/09 Die wichtigsten Reise-Tipps: „So bleiben Sie gesund!“
06/09 Reisen mit Diabetes
05/09 Schweinegrippeimpfung im medicum Hamburg!
03/09 Schützt Vitamin C vor Erkältungen?
03/09 Testen Sie die Belastung Ihres Herzens.
02/09 Wo kann ich mich in Hamburg gegen Grippe impfen lassen?
01/09 Sport nach Infekten: Wie lange pausieren?
01/09 Schützt die Grippeimpfung vor Herzinfarkt?
11/08 Grippeschutzimpfung: Ein Muss für chronisch Kranke
11/08 Diabetes und Alzheimer: Zwei Fliegen mit einer Klappe
09/08 7 Fragen zur Schweinegrippe
05/08 Kürzer, dafür öfter trainieren
05/08 Kamillentee gut bei Diabetes
02/08 Frakturrisiko unter Glitazonen: AMK-Information
Durch bedenkenlosen Großeinsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung stumpft die Wirksamkeit unserer Antibiotika immer mehr ab. Teilweise gehen über 90 % der Antibiotikaproduktion in die Tierzucht – mit dramatischen Folgen. Die Keime entwickeln unter dem Massenbombardement in der Tierzucht, Strategien die wirksamsten Antibiotika zu knacken. Besonders Landwirte tragen dann die resistenten Keime an sich: Auf der Haut, in der Nase,…. Aber auch in unserer Küche landet belastetes Fleisch. Tödlich wird der Keim dann, wenn er eine schwere Infektion verursacht und die Waffen der Ärzte stumpf sind. Dann ist die Sterblichkeit einer Lungenentzündung fast so hoch wie Anfang des letzten Jahrhunderts.
Besonders Immungeschwächte wie Diabetiker und ältere aber auch ganz jungen Menschen gehören dann zu den Opfern. Spitzenreiter in der Anzahl der Infektionen mit multiresistenten Keimen sind die Südeuropäischen Länder wie Portugal mit 50% aller Krankenhausinfektionen. Musterknabe Holland mit unter 4 %. Hygienemängel in Krankenhäusern spielen auch eine Rolle.
Fleisch sollte als mit gefährlichen Keimen belastet in der Küche behandelt werden. Unbedingte Hygiene mit allen Kontaktflächen und Gerätschaften kann tödliche Folgen verhindern!
Fünf bis acht Prozent aller Menschen mit Diabetes mellitus leiden an einer Fußläsion. Im Laufe ihrer Diabeteserkrankung erleidet fast ein Viertel aller Patienten eine Fußwunde. Mit über 60 000 Amputationen pro Jahr liegt Deutschland europaweit im oberen Bereich der Amputationszahlen. Rund 70 Prozent aller Amputationen in Deutschland werden bei Patienten mit Diabetes durchgeführt. Mehr als 35 Prozent der amputierten Patienten benötigen auf Dauer fremde Hilfe und innerhalb von vier Jahren wird bei der Hälfte der Patienten... mehr
Wenig bekannt aber wirksam ist die Ernährungstherapie bei Rheuma, die sogar in günstigen Fällen zu einer Verminderung der Schwere einer Gelenkentzündung beitragen kann. Verstöße gegen die rheumagerechte Ernährung können sogar Entzündungsschübe auslösen! Der Kern der Ernährung bei Rheuma ist die Verminderung der in tierischen Produkten enthaltenen Arachidonsäure, die entzündungsfördernd wirkt, und die vermehrte Aufnahme von guten Fetten, den Omega-3-Fettsäuren, die in pflanzlichen Ölen, Nüssen und Kaltwasserseefischen enthalten sind. Wer keinen Fisch mag, kann auch Lachsölkapsel einnehmen. Gute pflanzliche Eiweißquellen wie Linsen sorgen für eine ausreichende Proteinzufuhr.
Wer diese goldenen 6 Regeln beachtet kann seine rheumatische Erkrankung günstig beeinflussen:
Wie diese Empfehlungen umzusetzen sind, lernt man am besten in einer individuellen Ernährungsberatung, die in jeder Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin durchgeführt wird. In der Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin im medicum Hamburg wird diese Beratung durch eine Ernährungsanalyse der Essgewohnheiten ergänzt.
Im Alter kann es kritisch werden: Der tägliche Energiebedarf nimmt ab und der Körper braucht mehr Vitamine und Mineralien. Daraus entwickelt sich für nahezu jeden zweiten Senior eine erhebliche Mangelernährung - besonders in Gemeinschaftsunterkünften. Kommen dann noch schwere Erkrankungen hinzu, so können diese besonders gefährliche Folgen haben. Nach Angaben des statischen Bundesamtes aus dem Jahr 2007 liegt die Quote der Betroffenen bei bis zu 48%.
Besonders betroffene Vitamine sind: Vitamin D, E, B12,Folat, Calcium und Magnesium. Nicht selten fehlt es in der Ernährung auch an Eiweißen und hochwertigen Fetten.
Die Bestimmungen der Vitamine im Blut oder noch besser einer Ernährungsanalyse in einer Schwerpunktpraxis für Ernährungsmedizin, wie sie das medicum Hamburg unterhält, können Auskunft über das Ausmaß einer Mangelernährung liefern. Während die Ernährungsanalyse weitestgehend von den Krankenkassen bezahlt werden, ist die Vitaminanalyse im Blut eine private Leistung und muß selbst bezahlt werden.
Für alle Typ 2- Diabetiker dürfen ab dem 1. Oktober keine Blutzuckerteststreifen verordnet werden, wenn keine Insulinbehandlung vorliegt. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuß unter Billigung der Bundesgesundheitsministerium verfügt. Die Verordnung an diese Patientengrund sei medizinisch nicht notwendig und damit unwirtschaftlich, so die offizielle Begründung.
Was immer wieder vergessen wird: Händewaschen vor dem Essen und nach dem Betreten der eigenen Wohnung sollte zur Selbstverständlich werden. Nicht nur in Zeiten von gefährlichen Erregern wie den EHEC-Keimen. Wegen der extrem geringen Keimzahl, die zur Ansteckung ausreicht, ist die persönliche Hygiene das allerwichtigste Mittel zur Vorbeugung einer Ansteckung von Mensch zu Mensch. Diese Gefahr droht mit zunehmender Ausbreitung der Erkrankungen immer mehr an Bedeutung zu gewinnen. Gerade in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen sollte das richtige Händewaschen geübt werden: 20 Sekunden dauert die korrekte Waschung – erst Hände naß machen, dann 20 Sekunden Seife einreiben und dann erst abspülen. Sonst drohen ausreichend Keime auf der Haut zu bleiben.
Schutz bietet einzig optimale Hygiene: regelmäßiges Händewaschen – besonders nach Erdkontakt und bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln. Die EHEC-Keime sind normale Darmkeime mit besonders krankmachenden Eigenschaften. Daher können alle landwirtschaftlichen Produkte als Überträger in Frage kommen: Fleisch, Gemüse und unbehandelte Milch. Alles was Fleischkontakt hatte - also Messer, Brett, Hände, Verpackung, Arbeitsoberflächen – sollten sofort gründlich und warm gewaschen werden. Vorsicht auch beim Hantieren mit rohem Fleisch besonders beim Grillen. Auch hier gilt: Alles reinigen, was Kontakt mit dem Grillgut hatte. Bei Gemüse empfiehlt sich die gründliche Reinigung vor der Zubereitung. Besonders wichtig: Bei Durchfall – besonders mit Blutbeimengungen – ärztlichen Rat einholen. Denn nur so lassen sich die seltenen, aber tödlichen Verläufe vermeiden.
Die Häufigkeit des Typ 2 Diabetes nimmt sowohl in den industrialisierten westlichen als auch in den sogenannten Schwellenländern rapide zu. Wesentliche Ursache für den rasanten Anstieg dieser Erkrankung ist einerseits der in den westlichen Wohlstandsgesellschaften übliche Bewegungsmangel und andererseits, bei uneingeschränktem Nahrungsangebot...
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Quelle: www.bvnd.de
Der Diabetologe ist der Spezialist für Menschen mit Diabetes und anderen Erkrankungen des Kohlehydratstoffwechsels. Da es sich bei Diabetes um eine chronische Erkrankung handelt, kommt es darauf an ein langfristiges.Therapiekonzept
zu entwickeln. Dieses Konzept...
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Weltweit ist eine Zunahme des Diabetes mellitus insbesondere des Typ 2 Diabetes – früher Altersdiabetes genannt – zu beobachten. Auch bei uns in Deutschland; und selbst Kinder und Jugendliche sind heute verstärkt betroffen...
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Bei der Behandlung des Typ 2-Diabetes geht es darum, durch eine gute Stoffwechseleinstellung die mit dem Diabetes einhergehenden Beschwerden zu beheben, akute Komplikationen infolge einer Über- oder Unterzuckerung zu verhindern, langfristigen Folgen und Komplikationen durch den Diabetes konsequent vorzubeugen und für eine gute Lebensqualität trotz der Stoffwechselerkrankung zu sorgen. Lässt sich mit einer Umstellung der Lebensführung eine gute Stoffwechseleinstellung nicht erzielen, so wird...
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Eine schlechte Lungenfunktion steigert das Risiko, an einem Diabetes Typ 2 zu erkranken. Umgekehrt ist bei Lungenkrankten mit Diabetes das Risiko für Komplikationen erhöht. Das sind Resultate aus neuen Forschungsergebnissen, die in der Fachzeitschrift Diabetes Care veröffentlicht wurden. Das bedeutet auch, dass Lungenentzündungen bei diesen Menschen häufiger und gefährlicher ablaufen. Das bedeutet für die Gesundheitsvorsorge, dass sich Diabetiker auch auf eine Störung der Lungenfunktion testen lassen sollten. Eine Auffrischung möglicher Impflücken sollte ebenfalls helfen: jährlicher Grippeschutz und evtl. eine Pneumokokkenimpfung.
Quelle: Yeh HC et al., Diabetes Care 2008; 31: 741-6
Die folgende Homepage präsentiert über 300 zertifizierte und von der Kasse förderbare Gesundheitssportangebote Hamburger Turn- und Sportvereine:
http://www.gesundheitssport-hamburg.de/
Ein Leben ohne Insulin verspricht Prof. Ulrich von Armin von der Firma BvA-Tec durch seine „Impfung“. Die Deutsche Diabetesgesellschaft hat jetzt dazu die folgende dringende Warnung vor dieser wissenschaflich nicht erwiesenen Methode verfasst:
„An die Deutsche Diabetes Gesellschaft sind Anfragen von Patienten herangetragen worden, nachdem im Internet ein gewisser Prof. Ulrich von Arnim (Fa. BvA-Tec) vorgibt, eine Therapie entwickelt zu haben, mit der Diabetes Typ 1 geheilt werden könnte.
Der DDG liegt ein Schreiben eines Patienten vor, nachdem Prof. Arnim behauptet hätte, das Mitglieder der DDG, Prof. Dr. med. Karl Dietrich Hepp aus München und Prof Dr. med. Andreas Fritsche von der Uni Tübingen, über diese Studien Kenntnis hätten. Prof. von Arnim würde behaupten, dass in den vergangenen Studien an denen 16.000 Probanden teilgenommen hätten, über 13.000 geheilt wurden, von denen viele auch sehr lange ihren Diabetes hatten.
Der Vorstand der DDG stellt fest, dass es für die Behauptungen keine Belege gibt. Weder in München noch in Tübingen sind solche Untersuchungen mit Prof. von Arnim durchgeführt worden noch sind in der wissenschaftlichen Literatur entsprechende Untersuchungen veröffentlicht worden. Es besteht begründeter Zweifel, dass die Aussagen der von Prof. Arnim vermittelten Patienten, die telefonisch von entsprechenden Behandlungserfolgen berichten, zutreffen.
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft und diabetesDE raten Kliniken und Patienten ab, sich auf diese Behandlungsangebote durch Prof. von Arnim und Mitarbeiter einzulassen.
Die Rechtsabteilung der Universität Tübingen prüft, entsprechende Schritte gegen diese Behauptungen einzuleiten.“
Quelle: aid - mein Weg zum Wohlfühlgewicht (2007)
Ein kleines Gerät, das man sich an den Körper schnallt und das die Schritte zählt, kann das Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, auf die Hälfte reduzieren. Dies gilt für Personen mit bereits erhöhten Blutzuckerspiegeln. Deren Werte sinken dann nach einem Jahr mit Schrittzähler um durchschnittlich 15 Prozent. Für Menschen, die zu Trägheit neigen, erleichtert der Schrittzähler die tägliche Kontrolle, ob man sein Bewegungsziel erreicht hat oder nicht. Quelle: Telegraph
Diabetiker, die auf Insulin angewiesen sind und ihren Blutzuckerspiegel damit auf zu tiefe Werte senken, leben kürzer als jene mit einem höheren Blutzucker. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Uni Cardiff. Doch die schottischen Forscher warnen Patienten davor, das Insulin nicht mehr zu nehmen. Vielmehr sollten sie mit ihrem Arzt über ihr persönliches Blutzuckerziel reden und versuchen, dieses nicht zu unterschreiten. Quelle: BBC
Neu im Focus der Prävention von Typ 2 Diabetes ist die Ernährung mit Fischölen – wie in fettreichen Kaltwasserseefischen enthalten. Im Tierversuch war der vorbeugende Effekt deutlich nachweisbar. Der antientzündliche Effekt scheint hier eine wichtige Rolle zu spielen. Weiter Studien bleiben abzuwarten. Natürlich stehen an ersten Stelle immer noch die ballaststoffreiche Ernährung ohne zuviel Fleisch mit viel Gemüse, Sport und Normalgewicht.
Und wer seinen Nachwuchs vor Typ-1- Diabetes schützen will, sollte auf eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung achten. Die ist nämlich von Nord nach Süd klar mit der Diabetes-Typ-1-Häufigkeit verknüpft. Ein Tipp: Einfach Spiegel beim Arzt messen lassen oder im Winter immer Vitamin dazu nehmen – mindestens 1000 Einheiten.
Quelle: (mr)
„Gesund im Mund“ heißt die Initiative der Bundeszahnärztekammer, die sich darum bemüht, die Sensibilität der Ärzte und Zahnärzte in puncto Zahnfleischentzündungsrisiko bei Diabetikern zu fördern. Zwar sei es seit langem bekannt, dass die Parodontitis das Diabetesrisiko und das Arterienverkalkungsrisiko enorm ansteigen lasse, jedoch müssten die Fachkreise und die Patienten darüber noch weiter aufgeklärt werden.
Die Deutsche Diabetesgesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DGP) wollen sich dieses Themas jetzt verstärkt annehmen und ihre Leitlinien ergänzen. Immerhin der Zahnverlust ist bei Diabetikern überwiegend durch die häufig unbemerkt verlaufende Parondontitis begründet.
Wer hofft, dass eine zahnärztliche Untersuchung allein ausreicht, die Zahnfleischentzündung zu diagnostizieren, irrt. Viele Zahnärzte haben ihre Aufmerksamkeit noch nicht ausreichend auf die Erkennung der gefährlichen Entzündung gelenkt. Der sicherste Weg ist der Besuch bei einem Parodontologen.
Menschen mit Diabetes vom Typ 1 müssen ihr Leben lang Insulin spritzen. Eine kombinierte Spritze mit Insulin und Leptin senkt den Blutzuckerspiegel noch wirksamer und hilft besser gegen Übergewicht, an dem viele Diabetiker leiden. Die neue Behandlung hat sich bei Mäusen im Labor bewährt und könnte künftig auch menschlichen Patienten helfen. Leptin ist ein Hormon, das in den Fettzellen gebildet wird und das Hungergefühl bremst. Beim Abnehmen hilft es leider nicht, da die meisten Übergewichtigen zuviel davon haben, aber nicht darauf reagieren.
2. März 2010 – Quelle: Focus
Das Bundesgesundheitsministerium hat entschieden: Actos und Competact, Medikamente, die zu den am stärksten wirksamen Tabletten gegen erhöhten Blutzucker gehören, sollen ab 2011 nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Hintergrund sei eine negativ bewertete Kosten-Nutzen-Risiko-Bewertung, die der gemeinsame Bundesausschuß über diese Medikament abgegeben hat.
Diabetologen bewerten die Entscheidung differenziert. Unter sorgfältiger Abwägung von Risiken sei dieses Medikament konkurrenzlos und häufig nur von Insulin ersetzbar, das nicht bei allen Patienten erfolgreich eingesetzt werden kann. Außerdem bestehen Vorteile in der Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen.
Die Sehnenverkürzung bei Diabetikern, die zur Streckhemmung der Finger führen kann, lässt sich nach neuen Studienergebnissen durch eine gezielte Strahlentherapie nebenwirkungsarm aufhalten und sogar leicht bessern.
Eine Operation, wie sonst üblich, kann somit vermieden werden. Der Name dieser Sehnenverkürzung, deren Ursache nicht bekannt ist, ist Morbus Dupuyren. Die neuen Empfehlung wurden von der Gesellschaft für Radioonkologie jetzt veröffentlicht.
Die künstliche Bauchspeicheldrüse misst ständig den Blutzuckerspiegel und gibt mit einer kleinen Pumpe die nötige Menge Insulin ins Blut ab. Der Prototyp eines solchen Gerätes hat sich in einer klinischen Studie bewährt. Insulin-Sensoren und Insulinpumpen gibt es schon seit Jahren. Neu ist nur die Software für die Steuerung. Ist das Gerät erst einmal marktreif, werden davon Menschen mit Diabetes vom Typ 1 profitieren können.
8. Februar 2010 – Quelle: Ärzteblatt
Halbierung der Insulindosis und Gewichtsreduktion: Das ist das Ergebnis einer zweitägigen Haferkur! Der Effekt hält bis zu 4 Wochen an.
Hafer ist ein ideales Getreide, da es alle wichtigen Nahrungsbestandteile enthält und insbesondere einen hohen Anteil sättigenden Pflanzeneiweißes. Die Kur ist billig, gesund und jederzeit wiederholbar. Damit der Hafer leckerer schmeckt, kann Zimt, Süsstoff oder eine Gemüsebrühe ergänzt werden.
Ziel ist es, den Kreislauf von Insulinresistenz, immer mehr Insulin, Gewichtszunahme mit nachfolgender Steigerung der Gewichtszunahme zu drosseln. Weitere Infos im medicum Hamburg.
Quelle: (mr)
Die Voraussetzungen für die Erlangung des Schwerbehindertenausweises wurden vom Bundesrat zu Gunsten der Diabetiker abgesenkt: Nunmehr sei der tatsächliche Behandlungsaufwand für die Bewilligung ausschlaggebend und nicht wie bisher das Behandlungsergebnis.
Während also früher schwere Erkrankungen, Unterzuckerungen oder Folgeschäden notwendig waren, reicht jetzt eine aufwendige Therapie wie etwa die ICT oder die Pumpentherapie schon aus, um 50% zu erhalten. Insbesondere für jüngere, gesunde Diabetiker haben jetzt mehr Chancen. Im Falle einer Einstufung 30-50 GdB kann ein Gleichstellungsangtrag gestellt werden, der Vorteile wie den erweiterten Kündigungsschutz zulässt.
Quelle: (mr)
Die alleinige Nahrungsergänzung mit Calcium kann das Herzinfarktrisiko um bis zu 30% ansteigen lassen. Gemäß einer Empfehlung der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft sollte daher Calcium nur zusätzlich genommen werden, wenn es nicht ausreichend in der Nahrung vorkommt: Alle Milchprodukte aber auch einige Gemüse (Grünkohl, Broccoli, Fenchel, Lauch) oder Mineralwasser enthalten Calcium.
Entscheidender sei die Ergänzung um Vitamin D, das bei über 80% der Bevölkerung nicht ausreichend im Blut nachweisbar ist. All jene, die nicht täglich Arme und Gesicht für 30 min dem Himmel aussetzen können, wird eine Ergänzung im 1000 IE Vitamin D geraten. Dies dürften nicht nur alle Bewohner in Seniorenanlagen sein, sondern auch Bettlägrige und ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung in den Büros. Erst Recht im Winter. Über dies nicht die Herzstellungsfähigkeit der Haut für Vitamin D im Alter auch noch ab.
Weitere Infos zu diesen Thema erhalten Sie in der Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin im medicum Hamburg.
Quelle: (mr)
Aufgrund neuer Studienergebnisse wurden die strengen Richtlinien zur Blutdrucksenkung bei Diabetiker etwas gelockert: Statt Werten unter 130/80 reichen nun Werte unter 140/90-85 mmHg aus. Grund: Für die strengeren Werte reichen die wissenchaftlichen Beweise nicht aus. In solchen Studien, in denen ein sehr niedriger Blutdruckwert erreicht wurde, konnten Schlaganfälle reduziert werden – nicht jedoch Herzinfarkte.
Die neue Empfehlung bedeutet jedoch nicht, das eine niedriger Absenkung des Blutdruck ungünstig wäre. Die Deutsche Hochdruckliga betont noch einmal, dass in zwei großen Studien die richtige Blutdrucksenkung mehr Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindert hat als eine gute Blutzuckereinstellung.
Quelle: (Hochdruckliga e.V. 07.9.2010)
Mit Beginn des November 2010 dürfen Avandia® und Avandamet ® nicht mehr verordnet werden.
Der Grund: Das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) folgt damit der Europäischen Arzneimittelbehörde, die vor einer erhöhten Gefahr für Herzinfarkte unter diesen beiden Medikamenten gewarnt hat. Eine akute Gefahr für die Patienten besteht aber nicht. Betroffenen Patienten sollen ohne Eile umgestellt werden.
Alternativen sind die bisherigen Konkurrenzpräparate Actos® und Competact ®, die ähnlich stark wirken, jedoch im Gegensatz günstige Effekte auf das Infarktrisiko entfallten. Kommt die Umstellung nicht in Frage steht auch Insulin zur Verfügung.
Quelle:(nach EMA /BfArM)
Patienten mit einer Durchblutungsstörung am Herzen, der sogenannten KHK, sollten nach den Empfehlungen der ständigen Impfkommission (Stiko) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie unbedingt gegen die Influenza geimpft werden: In einer Studie mit 16 000 Herzinfarktpatienten über die Rate an Infarkten unter den Geimpften um 19% gesenkt werden – gegenüber jenen, die keinen Schutz gegen die saisonale Grippe erhalten hatten.
Besonders gut wirkte die Grippeimpfung gegen Herzinfarkt, wenn sie vor November erfolgte. Einen ähnlich guten Effekt hatte die Pneumokokkenimpfung auf das Herzinfarktrisiko nicht.
Quelle:(CMAJ 2010;DOI 10.1503/cmaj.091891)
Welche Vorsorgen sind sinnvoll? Was muß ein chronisch Kranker beachten? Welche Impfungen sind sinnvoll?
Download: Hier lesen Sie den ganzen Artikel
Ist das Verreisen mit Diabetes nicht zu riskant? Nein, es gibt heutzutage keine Einschränkungen für einen gesunden Diabetiker...
1. Download: mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel
2. Download: Auslandsbescheinigung für Diabetiker
In beiden Filialen werden Impfungen gegen die H1N1 –Grippe, die Schweinegrippe durchgeführt. Kurze Voranmeldung per Telefon, Mail oder Faxanfrage reicht für die Terminierung. Die Impfung kann entweder zusammen mit der saisonalen Grippeimpfung erfolgen oder in 2-3 Wochen Abstand. Auf Wunsch werden hier auch beide Imfpungen verabreicht. Diese Grippeimpfungen sind kostenlos.
Impfempfehlung ist laut Weltgesundheitsorganisation die folgende: Wegen der hohen Risiken durch die Schweinegrippe und der guten Verträglichkeit der Impfung sollten sich alle Bürger immunisieren lassen – insbesondere aber alle chronisch Kranke.
Download: Informationen zur Schweinegrippeimpfung
Vitamin C schützt nicht vor Erkältungen und verkürzt auch die Erkrankungsdauer. Das ist das Ergebnis einer Studienübersicht des renomierten Medizinnetzwerkes Cochrane Collaboration, das Studien mit insgesamt 11 000 Teilnehmner ausgewertet hat.
Vitamin C, als wasserlöslisches Vitamin, kann jedoch auch keine Vergiftungserscheinungen hervorrufen, da es über die Niere bei Übermaß wieder ausgeschieden wird.
Hier finden Sie ein Link zu der Homepage
www.herzalter.de
Auf dieser Homepage kann die Belastung des Herzens durch Lebensumstände ausgerechnet werden. Übergewicht, Blutdruck, Blutfette, Lifetyle etc. werden zu einem Risikoprofil summiert. Dabei ergibt sich das Risiko zu sterben und ein theoretisches Herzalter.
Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie man die Belastung wieder herunterfahren kann. Immerhin ist der Herztod in unserer Gesellschaft Risiko Nr. 1. Die Teilnahme ist kostenlos und wird von becel gesponsort.
Hier finden Sie ein zum PDF in dem die Impfstellen in Hamburg aufgelistet sind. Download: Pandemie Newsletter Ausgabe 4 vom 27.10.2009
Wie gefährlich Sport nach Infekten sein kann, ist vielen Menschen nicht bewusst. Viren sind unberechenbar. Neben dem offensichtlichen Organ, das befallen wird – meist die Nasenschleimhaut und die Lunge – können auch andere Organe in Mitleidenschaft gezogen werden, was nicht immer spürbar ist. So könnte eine Mitentzündung des Herzens unbemerkt bleiben, weil allgemeine Schwäche auf den Infekt zurückgeführt wird, statt auf eine Entzündung der Herzmuskulatur.
Wird der entzündete Herzmuskel nun stark belastet, etwa in Rahmen einer sportlichen Betätigung, so kann es zu Überlastungen wie akute Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen führen. Ein plötzliches tödliches Herzversagen aber auch eine dauerhafte Schwächung des Herzens ist auch möglich.
Nicht nur aus diesem Grund wird eine Sportpause nach einem Infekt empfohlen: Pro Grad Temperaturerhöhung oberhalb der normalen Temperatur ist eine Woche Sportpause empfehlenswert. Sportverbot direkt während des Infektes versteht sich von selbst.
Die Infektion mit Influenzaviren ruft Entzündungsprozesse hervor, die vermutlich Ablagerungen in den Gefäßen destabilisieren und Verklumpungen von Blutplättchen fördern. Diese Prozesse können einen Herzinfarkt begünstigen.
Zu diesem Ergebnis kommen britische Forscher, die systematisch 49 Studien ausgewertet haben. Leider sind nicht einmal die Hälfte aller betroffenen Herzkranken geimpft. Unbewiesen neben den zahlreichen bewiesenen Vorteilen einer Grippeimpfung ist der Schutz von Herzgesunden vor einer Herzschädigung durch Impfung. Denkbar ist dies jedoch, da die Viren gern auch einmal eine Herzmuskelentzündung verursachen kann. Die sogenannte Myokarditis ist nicht selten ein Grund für den plötzlichen Herztod auch junger Menschen.
Quelle: lancet infectious Diseases 9 (2009) 10, 601-6190
Die Verwirrung nimmt zu: Zwei Epidemien stehen bevor. Wer soll sich impfen lassen? Welche Risiken gibt es?
Das medicum Hamburg fasst die wichtigsten Fakten für Sie zusammen:
(1). Es war nie sinnvoller als jetzt, sich gegen die „menschliche“ Grippe impfen zu lassen! Der Grund liegt in den alle 40 bis 50 Jahre wiederkehrenden weltweiten Epidemien dieses Virus. 1918 starben Millionen an der Spanischen Grippe, in den 60iger Jahren war es die Chinesische Grippe, die über die Welt geflogen ist. Nun warten wir also 50 Jahre später auf die ausstehende Epidemie. Sie wird kommen – soweit sind sich die Seuchenexperten einig. Besondere Gefahr droht dann, wenn dieses Virus zusätzliche Eigenschaften von anderen Viren übernimmt. Zum Beispiel die hohe Sterblichkeit der Vogelgrippeerreger von rund 30%! Dann wäre ein Virus entstanden, das sich leicht verbreitet und tödlich ist. Diese Gefahr ist nach seriösen Schätzungen real. Daher empfehlen Virusexperten gerade in diesen Jahren die jährliche Auffrischung der Impfung.
(2). Wer sollte sich impfen lassen? Besonders von Komplikationen im Rahmen einer Epidemie bedroht sind chronisch erkrankte Menschen – allen voran Diabetiker, Rheumatiker oder Menschen mit Herz – oder Lungenerkrankungen.
(3). Muss ich Nebenwirkungen befürchten? Die Impfung ist gut verträglich. Manchmal kann es zu Reizungen an der Einstichstelle kommen. Bei Allergien gegen Impfstoffe fragen Sie Ihren Arzt.
(4). Warum sollte jährlich die Impfung jährlich wiederholt werden? Das Virus ändert seine Eigenschaften ständig. Es versucht sich wie ein Verbrecher, der uns ans Leben will, zu maskieren, damit unser Immunsystem ihn nicht erkennt. Die Impfung simuliert Veränderungen seines Erscheinungsbildes. Unser Immunsystem speichert diese Informationen ab und ist schnell bereit, einen Kampf gegen den Eindringling zu führen.
(5). Verdient nicht nur die Pharmaindustrie an den Impfungen? Ist das nicht alles Panikmache? Diese Furcht in unbegründet. Die Empfehlungen kommen von unabhängigen Institutionen, wie dem Robert-Koch-Institut oder den Gesundheitsämtern. Wahr ist auch, dass 1918 5 Millionen Deutsche an der Spanischen Grippe gestorben sind. Heutzutage wären es durch das bessere Gesundheitswesen zum Glück nur 300 000. Das sind Fakten, die sich niemand ausgedacht hat. Vorsicht: Lange Jahrzehnte der Seuchenfreiheit lassen die Bürger vergessen, dass die Natur nicht schläft im Kampf gegen die Überbevölkerung durch die Menschen. Die Mikroben lassen sich ständig etwas Neues einfallen. Das ist sicher.
(6). Bin ich durch die Impfung gegen die Menschengrippe auch gegen die Schweinegrippe geschützt? Leider nein. Gegen diese muss extra geimpft werden.
Hoher, stark schwankender Blutzuckerspiegel, hoher Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, Unempfindlichkeit auf Insulin und Übergewicht sind Risikofaktoren sowohl für Diabetes als auch für Alzheimer. Wer mit viel Bewegung und gesunder Ernährung etwas dagegen tut, schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe.
(Quelle: PubMed PMID: 19402773)
(1). Wie steckt man sich an? Durch Tröpfcheninfektion beim Niesen und Husten. Oberfläche wie Geldschein oder Türgriffe von auch Viren übertragen, wenn Erkrankte dies angefasst haben.
(2). Schützt ein Mundschutz vor einer Infektion? Der Schutz einer Maske wird überschätzt. Die normalen Masken bieten keinen sehr guten Schutz. Besser: 20 Sekunden gründliches Händewaschen vor jedem Essen. Händeschütteln in Epidemiezeiten vermeiden. Denken Sie daran: Alles was Menschen angefasst haben, kann theoretisch Viren übertragen.
(3). Wer soll sich impfen lassen? Menschen, die viel mit anderen Menschen in Kontakt treten: Polizisten, Mitarbeiter in medizinischen Bereichen, Feuerwehr aber auch alle Menschen mit chronischen Erkrankungen. Frauen, die schwanger werden wollen, sollten sich auch impfen lassen. Die Schweinegrippe verläuft bei Schwangeren schwerer!
(4). Ist die Impfung auch sicher? Das Deutsche Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel nennte als Nebenwirkungen nur: Schwellungen, Rötungen im Einstichbereich, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Auch Schwangere dürfen geimpft werden.
(5). Warum ist die Schweinegrippe denn so gefährlich? Zu Beginn einer Epidemie sind die Verläufe meist harmlos. Mit der Zeit „übt“ das Virus den Menschen zu Leibe zu rücken und wird meist immer aggressiver. Besonders gefürchtet ist die Übernahme von Erbinformation anderer aggressiverer Viren wie etwa der Vogelgrippe, die mit einer 30%igen Sterblichkeit einhergeht, aber zum Glück selten auf den Menschen übergeht. Auch die Spanische Grippe 1918 verlief im ersten Schub mild – zuletzt hatte sie jedoch Merkmale der jetzigen Vogelgrippe angenommen und zu 5 Millionen Toten allein in Deutschland geführt. Viren sind unberechenbar. Mit dem Überspringen der Schweinegrippeviren hatten die Wissenschaftler so schnell nicht gerechnet.
(6). Wie äußert sich die Schweinegrippe? Fieber, Gliederschmerzen, trockener Husten und starkes Krankheitsgefühl deuten auf eine echte Grippe hin. Besonders wenn man Kontakt zu Erkrankten hatte, sollte ein Kontakt zum Arzt hergestellt werden. Achtung: Rufen Sie vorher an, damit Sie nicht unnötig alle anstecken und befolgen Sie die Ratschläge des Arztes.
(7). Wie kann ich andere schützen? Händewaschen, Händewaschen und Händewaschen. Husten und Niesen Sie in die Armbeuge- abgewandt von anderen. Fassen Sie nicht unnötig alles an. Türgriffe etc. Halten Sie sich fern von anderen, wenn Sie krank sind.
Weitere Infos unter:
www.wir-gegen-viren.de Hygientipp7
www.bfarm.de Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte
www.rki.de/influenza Rober-Koch-Institut
0800/4400550 Hotline der Bundesministeriums für Gesundheit
Meldung der Arzneimittelkommission vom 24.03.09
Sich bewegen ist gesund, und die meisten Experten empfehlen eine halbe Stunde mässige bis intensive körperliche Anstrengung pro Tag. Für Herz und Kreislauf spielt es keine Rolle, ob man dieses Training an einem Stück leistet oder in mehrere kurze Abschnitte aufteilt. Für Diabetiker ist es jedoch besser, dreimal täglich je zehn Minuten zu trainieren. Die Regulierung des Blutzuckers ist dann besser, wie eine Studie der Universität Kopenhagen zeigt. Die Experten vermuten, dass mehrmaliges Training mehr Energie verbrennt als ein gleichlanges Training am Stück.
Meldungen dazu erreichen Sie unter PubMed PMID: 19291864
Meldung der Arzneimittelkommission vom 24.10.08
Kamillentee hilft mit, den Anstieg des Blutzuckers zu dämpfen, und kann deshalb bei Diabetikern dazu beitragen, die Zuckerwerte stabil zu halten. Zu diesem Schluss kommt eine japanische Studie.
Meldungen dazu erreichen Sie unter PubMed PMID: 18681440
Meldung der Arzneimittelkommission vom 24.06.08
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) weist am 20. Juni 2008 auf zwei Langzeitstudien hin, die ein signifikant erhöhtes Frakturrisiko bei Frauen unter dem Insulin-Sensitizer Rosiglitazon belegen (1). Eine ergänzende Studie mit 16 000 Patienten belegt ein erhöhtes Frakturrisiko auch für Pioglitazon. Eine weitere britische Fall-Kontroll-Studie ergab bei einer Einnahmedauer der Glitazone von 12 bis 18 Monate ein etwa zweieinhalbmal höheres Risiko einer Fraktur als bei Patienten, die kein Glitazon eingenommen hatten. Am höchsten war das Risiko bei einer Einnahmedauer von über zwei Jahren. In dieser Studie war das Frakturrisiko sowohl für Frauen als auch für Männer signifikant erhöht.
Als Mechanismus wird eine Beeinflussung der Differenzierung der Zellen der Bindegewebsentwicklung vom embryonalen Bindegewebe Mesenchym hin zum differenzierten Bindegewebstyp des Fettgewebes und des Knochens angesehen. Aufgrund des deutlich erhöhten Frakturrisikos sollte eine enge Indikationsstellung erfolgen, vor allem jedoch bei vorbestehender Osteoporose oder einem aufgrund von Alter oder Vorerkrankungen erhöhten Sturzrisiko.
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